Beauty Comes With Dark Thoughts

Eine schlaflose Nacht mit Folgen



Ich wache auf, wie so oft in letzter Zeit, mitten in der Nacht. Leise seufze ich und sehe neben mich. Ein Lächeln bildet sich auf meinen Lippen, meine Freundin liegt neben mir. Wunderschön sieht sie aus und sie schläft so friedlich. Also stehe ich leise und langsam auf, um sie nicht zu wecken. Mein erster Weg führt mich zum Fenster…ich blicke hinaus. Der Mond ist kaum zusehen…nur eine kleine Sichel am Horizont. Sterne sieht man keine…viel zu bewölkt. Dennoch ist die Stadt hell erleuchtet…was für eine Energieverschwendung. Ich schüttel’ den Kopf und setzt meinen Weg fort. So leise wie möglich gehe ich in die Küche. Ich gehe an den Kühlschrank und nehme mir den Apfelsaft, dann noch ein Glas aus dem Schrank und setze mich an den Tisch. Ich zünde mir eine Kerze an, wie eigentlich jede Nacht, dämmriges Licht, so schön…romantisch, auch wenn ich alleine hier sitze. Außerdem möchte ich sie nicht aufwecken. Ich setzte das Glas an meine Lippen und versinke in Gedanken. Minuten vergehen, ziehen sich endlos hin. Das Glas stelle ich gedankenverloren wieder auf den Tisch. Warum bin ich nur so schlaflos? Ich gehe zu einem kleinen Versteck und hole eine Schatulle heraus, um mich damit wieder an den Tisch zu setzen. Ich öffne sie, in ihr ein silberner Ring…schön verziert. Bin ich deswegen aufgeregt? Kann nicht sein…oder doch? Ich seufze leise und starre den Ring an. Ich traue mich einfach nicht sie zu fragen. Ich schüttel’ den Kopf. „Feigling!“ sag ich mir leise. Plötzlich höre ich eine liebliche Stimme hinter mir. „Wer ist ein Feigling?“ Ich zucke kurz zusammen und verstecke hastig die Schatulle. „Niemand…“ Ich drehe mich lächelnd um und sehe sie an…schmunzelnd steht sie an der Tür „Ah ja…“ meint sie, noch immer schmunzelnd. Dann geht sie auf mich zu, küsst mich sanft auf die Wange und setzt sich neben mich. Leise frage ich „Warum bist du wach? Habe ich dich geweckt?“ „Ja…denn du warst nicht mehr neben mir…“ Ich lächel’ sie an, wie wundervoll sie doch ist. „Was hast du denn eben so schnell vor mir versteckt?“ fragt sie leise…schelmisch grinsend. „Ach…nichts, nichts…“ Sie schüttelt den Kopf. „Das glaube ich dir nicht.“ Ich seufze leise und erhebe mich langsam. Ich nehme all meinen Mut zusammen. „Du willst es wirklich wissen?“ Sie nickt. „nun gut…“ Sie sieht mich fragend an, als ich mich vor ihr niederknie. Hat sie eine Vorahnung? Ich atme einmal tief durch…beginne dann „Meine Liebste…wir kennen uns nun 3 Jahre. Wir hatten gute, sowie auch schlechte Zeiten und haben diese gemeinsam gemeistert. Ich bin froh dich kennen gelernt zu haben. Bei dir bin ich so glücklich wie schon lange nicht mehr.“ Ich mache eine kleine Pause und fahre dann fort. „Und deswegen frage ich dich, mein Schatz, ob du mich zum glücklichsten Mann auf Erden machen und meine Frau werden möchtest?“ Bei den letzten Worten hole ich die Schatulle wieder hervor und öffne sie, um diese meiner Liebsten hinzuhalten. Zuerst blickte sie verwirrt, wegen meinem Handeln…dann überrascht, wegen meiner Ansprache…doch bei meinen letzten Worten…als sie den Ring sah, begann sie zu strahlen. Sie wirft sich mir überglücklich an den Hals, so dass ich fast umfalle und wiederholt immer wieder „Ja…ja ich will!“ Nacheiniger Zeit löst sie sich von mir und wir strahlen uns an. Vorsichtig nehme ich den Ring aus der Schatulle und ziehe ihn ihr über den linken Ringfinger. Sie blickt immer wieder zwischen mir und dem Ring her…kann es kaum glauben. Nun hole ich einen zweiten Ring hervor und ziehe ihn über meinen Finger. Auch ich kann es kaum fassen…dass ich mich getraut habe…dass sie „Ja“ gesagt hat. Langsam beruhigen wir uns wieder und setzten uns erneut an den Tisch, um auf unsere Verlobung anzustoßen…mit Apfelsaft...na ja wir haben nichts Besseres. Leise fragt sie nun „Konntet du deswegen so oft nicht mehr schlafen?“ Ich sehe sie erstaunt an. „Ich merke es, wenn du nicht mehr neben mir liegst…jedes Mal…“ Ich lächel’, denn mir geht es genauso mit ihr. „ich denke schon…“ antworte ich ihr leise und sehe sie glücklich an. Nach einiger Zeit des Feierns, wenn man es denn so nennen kann, und des Redens begeben wir uns zurück ins Schlafzimmer. Wir sehen uns noch einen Moment an, ehe wir uns zusammen unter dir Decke kuscheln und nach einiger Zeit glücklich einschlafen. Vielleicht träumen wir von unserer Hochzeit…oder von den Kindern, welche wir bekommen…Wer weiß das schon? Keiner…außer uns selbst.

NAVI

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